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Kind vermisst? GeepMe kann Kriminalität gegen Ihr Kind nicht verhindern, aber helfen, es zurück zu bringen!

Kind vermisst? GeepMe kann Kriminalität gegen Ihr Kind nicht verhindern, aber helfen, es zurück zu bringen!

Die Statistik zeigt: In Deutschland gibt es mehr vermisste Kinder und Entführungen, als man denkt. Durchschnittlich werden jedes Jahr in Deutschland 80 Menschen entführt. Um Nachahmungstäter zu vermeiden werden die meisten Fälle durch die Ermittlungsbehörden nicht in die Öffentlichkeit gegeben. Die gute Nachricht ist: 90 Prozent der Vermisstenfälle werden aufgeklärt.

Jedes Jahr werden bei der Polizei bundesweit etwa 100.000 Vermisstenanzeigen erstattet, die allein Kinder und Jugendliche betreffen.

Die Gründe für das Verschwinden von Kindern und Jugendlichen sind vielfältig. Den größten Anteil von bis zu 98 % dieser Vermisstenfälle machen Kinder und Jugendliche aus, die aus eigenem Antrieb ihr familiäres Umfeld und ihre gewohnte Umgebung verlassen, also „ausreissen“. In der überwiegenden Anzahl dieser Fälle können diese Kinder durch die Ermittlungsbehörden früher oder später wieder aufgefunden und zu den Eltern zurückgeführt werden. 2 % Prozent hingegen bleiben vermisst. Letztlich stellt dies den Anteil der Kinder und Jugendlichen dar, deren Schicksal ungeklärt bleibt.
In diesen Fällen fehlen oft über Monate oder gar Jahre hinweg jegliche Hinweise über den Verbleib des vermissten Kindes oder Jugendlichen.

Nach Statistiken des Bundeskriminalamtes wurden zu Beginn des 1. Quartals des Jahres 2015 3.035 Kinder und Jugendliche vermisst. Hiervon waren nach den dort vorliegenden Zahlen 596 Kinder im Alter von 0–13 Jahren, davon 357 männlich und 233 weiblich sowie 2.439 Jugendliche im Alter von 14–17 Jahren, davon 1.720 männlich und 716 weiblich. Diese Zahlen geben den Istzustand am Tag der Erhebung wieder und beinhalten sowohl Vermisstenfälle, die innerhalb von einigen Tagen aufgeklärt werden, als auch ungeklärte Fälle, die bis zu 30 Jahre zurück liegen.

Pro Tag gibt es hierbei zwischen 200 und 300 neue Fälle. In etwa die gleiche Anzahl werden pro Tag wieder gelöscht.

Die Hintergründe für das Verschwinden sind – wie bereits angesprochen – vielfältig. Dies kann freiwillig oder aber aufgrund eines Unglücksfalls sein. Leider besteht gleichzeitig auch die nicht zu vernachlässigende Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche Opfer eines Verbrechens geworden sein könnten. Obwohl der Faktor Zeit in vielen Fällen des Verschwindens als potentieller Indikator für das Wohlergehen der vermissten Person angeführt wird, so zeigt die Statistik dass sich einzelne Vermisstenfälle selbst nach mehreren Jahren noch aufklären lassen.

Aber insbesondere die ungeklärten und oftmals über Jahre andauernden Vermisstenfälle stellen für die betroffenen Eltern und die Familie eines vermissten Kindes eine schwere Belastung dar.

Hier knüpft sich die Frage an, wie können Eltern einem solchen Ereignis vorbeugen ?

Hierzu gibt es viele mögliche Präventionsmaßnahmen, aber am wichtigsten ist und bleibt, dass ein Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind besteht. Innerhalb der Familie sollte auf Offenheit, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit Wert gelegt werden. Das offene Gespräch in der Familie ist ein wichtiger Punkt. Dies kann gezielt durch Rituale innerhalb der Familie gefördert werden, wie beispielsweise das gemeinsame Abendbrot als fester Bestandteil im Tagesablauf. So kann jedes Familienmitglied über die Erlebnisse des Tages berichten und es fällt schneller auf, sobald jemanden etwas bedrückt. Auch fällt es Kindern auf diese Weise oftmals leichter, sich in ihren Sorgen und Ängsten anderen anzuvertrauen.

Insbesondere hier ist allerdings das richtige Maß zwischen Schutz und Freiheit von Bedeutung. Wie jeder andere Mensch auch, möchten Kinder nicht immer alles was sie erleben und was sie bewegt bis ins kleinste Detail anderen preisgeben. Eltern sollten hierfür eine Sensibilität entwickeln. Der Aufbau eines guten Vertrauensverhältnisses ist besser als engmaschige Kontrolle.

Letztlich darf das Lebensumfeld nicht allein aus Sicherheitsbedenken bestehen. Es ist wichtig, Kindern auch Freiraum zu geben, sie Kind sein zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu eröffnen, auch in kleinen Schritten eigenständig Verantwortung zu entwickeln.

Bei diesen Schritten können die kindgerechten Tracking — Uhren von GEEPME einen wichtigen Beitrag leisten. Sie geben Ihnen als Eltern jederzeit die Möglichkeit, zu wissen wo sich ihr Kind aufhält. Gleichzeitig halten Sie über die Chatfunktionen der Uhr spielerisch mit Ihrem Kind Kontakt, ohne dass es sich kontrolliert fühlt. Sie können virtuelle Grenzen setzen, in denen sich Ihr Kind frei bewegen kann. Für Ihr Kind ist die Uhr nicht nur ein kindgerechtes Spielzeug, das kleine Gadgets bereit hält, sondern auch ein virtuelles Band zu Ihnen, was dem Kind ein Sicherheitsgefühl geben kann. So erkundet es seine kleine Welt auf völlig neue Weise – auch wenn Mama und Papa mal nicht mehr in Sicht oder beim Einkaufsbummel mal aus dem Blickfeld geraten sind.

Die Gratwanderung zwischen dem Schutz und ebenso auch Schutzbedürfnis des Kindes gegenüber der benötigten Freiheit und Selbstständigkeit in der Entwicklung ist äußerst schmal. Kindern wird immer weniger die Möglichkeit eingeräumt, Kind sein zu dürfen. Kinder sollen zur größtmöglichen Selbstständigkeit hin erzogen werden und gleichzeitig ein möglichst ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Dies kann jedoch bei zu großem Druck schnell zu einer Überforderung werden.

Ein Mobiltelefon kann das subjektive Sicherheitsempfinden sowohl auf Seiten des Kindes als auch der Eltern stärken und in Notsituationen echte Hilfe leisten. Dabei sollte allerdings eine gewisse Altersgrenze, etwa das zehnte Lebensjahr, nicht unterschritten werden.

An dieser Stelle setzen wiederum die kindgerechten Tracking Uhren von GEEPME an, die explizit für das Altersspektrum von 3–12 Jahren konzipiert wurden und damit auch für die Altersstufen, in denen Kinder noch kein eigenes Mobiltelefon besitzen oder besitzen sollten. Tracking Uhren enthalten kindgerecht verpackt einzelne Funktionen eines Mobiltelefons (Notruf, Chat oder Sprachkontakt zu ausgewählten Rufnummern etc.).

Nicht zuletzt: Im Falle einer Entführung wird ein Mobiltelefon in der Regel durch den Täter entsorgt oder unbrauchbar gemacht. Die Tracking Uhren von GEEPME werden zunächst einmal nicht als solche identifiziert, sondern eher als reine Kinderuhr.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle noch eine Auswahl von empfehlenswerten Verhaltensregeln aufzeigen, die Sie Ihren Kindern mit auf den Weg geben können und sollten:

  • Halte dich möglichst immer dort auf, wo auch andere Menschen sind.
  • Schäme dich nie dafür Angst zu haben. Deine Angst kann dein Leben retten.
  • Du kannst “Hilfe” schreien, Hilfe holen und weglaufen.
  • Du unterhältst dich nicht mit Fremden und lässt dir keine Aufträge geben!
  • Du bestimmst, wer deinen Körper anfassen darf!
  • Gegenüber Erwachsenen zwar höflich, aber auch bestimmt auftreten.

Das Kind wird vermisst – was tun ?

Gründe dafür, dass ein Kind nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause kommt, können vielfältig sein: Im harmlosesten Fall ist das Kind mit Freunden unterwegs und hat die Zeit vergessen.

Eltern dürfen und sollten hier ihrem Bauchgefühl vertrauen, sobald Sie sehr beunruhigt sind, dass ihr Kind nicht nach Hause kommt, niemand den Aufenthaltsort ihres Kindes kennt und ihr Kind auch nicht zu erreichen ist.

In dieser Situation sollten Sie sich nicht scheuen, umgehend eine Polizeidienststelle aufsuchen oder den Notruf 110 wählen! Niemand sollte unnötige Scheu vor einem “falschen Alarm” haben. Im Notfall entscheidet dies über das Wohlergehen ihres Kindes. Deshalb ist es außerdem wichtig, dass Eltern telefonisch bei den Freunden ihres Kindes, bei Eltern von Freunden und deren Geschwister und bei den Nachbarn nachfragen. Wenn diese Telefonsuche keinen Erfolg hat, sollten sie den Kreis der zu Befragenden erweitern. Wenn die Eltern ein Haus mit Grundstück bewohnen, sollten sie auch dieses gründlich absuchen und dabei auch den Keller oder Dachboden nicht auslassen. Falls es möglich ist, sollten Freunde und Bekannte auch die nähere Umgebung absuchen, zum Beispiel den Heimweg von der Schule, Lieblingsorte, Treffpunkte von Gleichaltrigen und Freunden. Falls sich die Eltern dazu entschließen, das Haus zu verlassen, sollte in jedem Fall dafür gesorgt werden, dass das Telefon während dieser Zeit von einer Vertrauensperson bedient wird.

Fotolia_12606425_SUm eine schnelle und erfolgreiche Suche zu ermöglichen, empfiehlt es sich zudem, eine Info-Mappe zusammenzustellen. Diese Mappe sollte enthalten:

  • ein aktuelles Foto des vermissten Kindes
  • Geburtsdatum des vermissten Kindes
  • äußere Merkmale wie Haarfarbe, Augenfarbe und Größe
  • Bekleidung des vermissten Kindes
  • besondere körperliche Merkmale
  • Besonderheiten wie zum Beispiel: Ohrringe, Zahnspange oder Brille.

Wie sollte ein Kind richtig reagieren, wenn es in eine solche Lage gerät? Was können Sie als Eltern Ihrem Kind mit auf den Weg geben ?

Eltern sollten ihren Kindern klarmachen, dass Kratzen, Schlagen und Beißen in einer gefährlichen Situation absolut erlaubt ist. Wer sich hinfallen lässt oder laut schreit, kann den Täter so ebenfalls abwehren. Dabei sollten Kinder auf die Anrede achten: Schreit das Kind „Lassen Sie mich los!“ ist Außenstehenden klar, dass es sich nicht um eine familiäre Konfliktsituation handelt, sondern, dass jemand Fremdes involviert ist.

Weiter gilt es zu beachten, dass der Name des Kindes niemals auf der Außenseite des Schulranzens stehen sollte, da Täter den Namen nutzen können, um sich dem Kind zu nähern. Wird ein Kind mit Namen angesprochen, kann das dazu führen, dass es Vertrauen fasst.

Kinder, die sich gut in ihrer Umgebung orientieren können, können sich leichter in Sicherheit bringen. Daher sollten Eltern den Weg zur Schule oder zum Sport mit dem Kind ablaufen und auch mit den Straßennamen vertraut machen. Kennt das Kind beispielsweise Rückzugsplätze wie die nahegelegene Bäckerei und andere öffentliche Plätze, hat es eine Anlaufstelle, zu der es sich bei Gefahr flüchten kann.

Auch beim Absetzen eines Notrufs, können gute Ortskenntnisse helfen, den Aufenthaltsort des Kindes zu bestimmen. – Egal ob Unglücksfall oder Verbrechen.
An dieser Stelle setzen auch wieder die kindgerechten GEEPME Tracking Uhren in mehrfacher Hinsicht an:

  1. Ihr Kind kann über Notruftaste mit einem Tastendruck und eingespeicherter Rufnummer (bei Bedarf unauffällig) Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  2. Sie können den aktuellen Standort Ihres Kindes orten.
  3. Wird die Uhr Ihrem Kind unbefugt vom Handgelenk entnommen oder verloren/abgerissen erhalten Sie über die APP einen Alarm (GP 2)
  4. Die Uhr kann (im Rahmen der Betriebsdauer der Batterie) nicht durch Ihr Kind oder unbefugte Dritte ausgeschaltet werden. Dies ist nur durch Sie über die APP möglich.

In diesem Sinn wünschen wir Ihnen und Ihren Kindern eine sichere Zeit.

 

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